Am 6. und 7. Januar wurde die Veluwe über Nacht weiß. Viel Schnee auf vertrautem Wald, gebogene Kiefertriebe, Heide unter einer weißen Fläche. Selten, und sehr still.
In diesem Schnee zu laufen weckt alles: gedämpfter Klang, knirrende Schritte, klare kalte Luft. Ein guter Tag, langsamer zu gehen und länger zu schauen.
Wir folgten Spuren im frischen Schnee. Abdrücke von Rothirsch, Wildschwein und Fuchs zeigten, wo sie langgingen – Wege, die man selten sieht. Mit Glück fanden wir sogar eine Rehmulde.
Tipp: Nach einer so frischen Winterwanderung fanden wir es schön, in unser warmes Ferienhaus zurückzukehren. Wir schalteten die Heizung oder den Kamin an, machten uns einen großen Becher heiße Schokolade (mit Sahne!) und genossen die rosigen Wangen und die schönen Bilder, die wir gemacht hatten.
